Letztmalig zwei »Benziner« für die Diakoniestation

Zwei neue Fahrzeuge konnte die Diakoniestation Linden in Dienst stellen. Ermöglicht hat dies der Förderverein Soziale Dienste Linden. Dessen Vorsitzender Dr. Ulrich Lenz nun im Beisein der Mitarbeiter der Diakoniestation, die Fahrzeugschlüssel an den Geschäftsführer der Diakoniestation Matthias Barho übergab. Laut Lenz sind dies die beiden letzten Benzin-Fahrzeuge, die hier übergeben wurden. Beginnend im Jahr 2022 soll der nun zehn Autos umfassende Fuhrpark der Diakoniestation auf E-Fahrzeuge umgestellt werden. Hierfür werden fünf E-Ladestationen errichtet. In Anlehnung an den Slogan der Diakoniestation Linden »Helfen mit Herz ist in Linden kein leeres Wort« bedankte sich Lenz vor allem auch bei jenen Mitbürgern, die mit dazu beigetragen haben, dass eine vollumfängliche Finanzierung der beiden Leasingfahrzeuge ermöglicht wurde: »Die Bürger helfen dem Förderverein mit ihren Mitgliedsbeiträgen und gehen davon aus, dass der Förderverein den Bürgern hilfreich zur Seite steht wenn Hilfe durch die Diakoniestation benötigt wird«.
Barho dankte gemeinsam mit Pflegedienstleiterin Debora Schaab-Schieferstein und deren Stellvertreterin Simone Wick mit dem gesamten Team für die Unterstützung durch den Förderverein. Die Überlassung eines Leasing-Fahrzeugs stelle immerhin einen Wert von rund 30 000 Euro dar.

Garten- und Landschaftsbau Wagner spendet 5.000 Euro

Spendenübergabe Förderverein Soziale Dienste Linden durch Wagner Gartenbau am 25. Februar 2021

Wenn aus einer Spendenübergabe eine unerwartete Geburtstagsspende wird, dann ist dies schon eine Besonderheit. „Eine Besonderheit ist es aber auch, wenn wir in dieser Zeit eine so hohe Spende erhalten“, zeigte sich der Vorsitzende des Förderverein Soziale Dienste Linden, Dr. Ulrich Lenz (links) sichtlich überrascht von der Spendensumme. 5.000 Euro überreichte Geschäftsführer Ingo Mais (rechts) von der Großen-Lindener Firma Garten- und Landschaftsbau Wagner GmbH für die Arbeit des Fördervereins. „Wir sind froh, dass wir auf diese Weise auch etwas zurückgeben können, denn durch die Coronapandemie waren wir nicht beeinträchtigt und konnten durcharbeiten“, verriet Mais, der über den Förderverein Soziale Dienste Linden hinaus auch die von Tom Pfeiffer aus Linden ins Leben gerufene Aktion „Rettet die Künstler“ und auch das Projekt „Hallo Welt – Familien begleiten“ ebenso wie auch die Ortsvereine durch Spenden unterstützte. Wie Lenz bei der Entgegennahme des Spendenschecks verriet wurde der Förderverein just in diesen Tagen vor vier Jahrzehnten aus der Taufe gehoben. Das Geld soll in das Projekt der Umstellung des Fuhrparks der Diakoniestation Linden auf E-Mobilität verwendet werden.

Heimatverein spendet 1000 Euro

Heimatverein Leihgestern spendet an Förderverein Soziale Dienste Linden am 18. Februar 2021,
vl. Dr. Ulrich Lenz, Hans-Jürgen Häuser, Horst Faber

Der Vorstand des Leihgesterner Heimatvereins, vertreten durch seinen Vorsitzenden Hans-Jürgen Häuser und Kassenwart Horst Faber, überreichte eine Vereinsspende in Höhe von 1000 Euro an den Förderverein Soziale Dienste Linden.
Vorsitzender Häuser begründete diese Spendenaktion mit der Anerkennung der vorbildlichen Arbeit der in der Diakoniestation tätigen Menschen, welche somit indirekt auch seinen Vereinsmitgliedern, Bürgern und Freunden wieder zugutekommen würde. Das lokale Zusammenstehen und -arbeiten sei wertvoller und mehr wert als das Wursteln Einzelner. Und da in der nun schon fast einjährigen Pandemiezeit das traditionell gesellige Vereinsleben kaum möglich ist, habe sich der Vorstand für diese Spendenaktion entschieden.
Fördervereinsvorsitzender Dr. Ulrich Lenz äußerte sich hocherfreut, dass die Leihgesterner Heimatfreunde die vorbildliche Arbeit des Fördervereins für die Diakonie Station Linden, das Seniorenzentrum in Linden, das Café Hilde und die Generationenbrücke sehen, wertschätzen und auch materiell unterstützen. Denn damit könne nicht nur das durch die Pandemie entstandene »Jahresloch« ein wenig ausgeglichen, sondern auch bereits angeschobene Projekte ihrem Verwirklichungsziel nähergebracht werden. Hierzu nannte er das Großprojekt „Begegnungscafé“ im Neubau des Seniorenzentrums und die Anschaffung von zwei Elektroautos für umweltfreundlichere Hausbetreuung.

Spende für den Förderverein

So etwas ist nicht alltäglich, wenn der Vorsitzende eines Vereins diesem eine stattliche Spende zukommen lässt. Zwar gilt nach wie vor der bekannte Spruch „Tu Gutes und rede darüber“, doch hat dieser für die Eheleute Dr. Ulrich und Karin Lenz bei ihrer Spende an den Förderverein Soziale Dienste Linden eine ganz andere Bedeutung. „Es geht uns vor allem auch darum den Verein im Gespräch zu halten, denn uns geht es wie vielen Vereinen auch in Zeiten der Pandemie“, betont Ehrenbürgermeister Dr. Ulrich Lenz, der seit 2013 an der Spitze des 650 Mitglieder zählenden Fördervereins steht. Wie schwer es ist bei einem Durchschnittsalter der Mitglieder von 80 Jahren neue Mitglieder zu werben ist Lenz vollauf bewusst. „Wir hatten Mitte des Jahres einen Flyer zur Mitgliederwerbung kreiert und diesen vor allem auch in den Neubaugebieten an junge Familien und Neubürger verstärkt verteilt, doch die Resonanz war eher erschreckend“. Weil der Verein im vergangenen Jahr weder mit einem Aktionsstand am Marienmarkt in Großen-Linden auf sich aufmerksam machen, noch seinen Suppentag veranstalten konnte, um mit den Bürgern ins Gespräch zu kommen, fehlt einfach auch die Basis. Veranstaltungen, die so dringend notwendig sind um neue und auch junge Mitglieder zu gewinnen. Und auch in diesem Jahr dürfte es wohl keinen Marienmarkt geben, so dass sich dann wieder keine Möglichkeit ergibt um mit den Bürgern ins Gespräch zu kommen. „Wir müssen aber auch zeigen, dass es uns gibt und wir müssen im Gespräch bleiben, sonst nützt alles nichts“, lautet auch die bittere Erkenntnis der Corona Pandemie.

Dr. Ulrich und Karin Lenz überreichen dem stellvertretenden Vorsitzenden Harald Liebermann (rechts) den Spendenscheck.

Seniorengerechte Parkbänke für das Seniorenzentrum Linden

Zwei Seniorengerechte Parkbänke für den Park beim Seniorenzentrum haben der Förderverein Soziale Dienste Linden und die Kleiderstube Wäschek(l)ammer der Evangelischen Kirchengemeinde Großen-Linden angeschafft und dafür zusammen 2.700 Euro aufgewendet. Weil aktuell aufgrund der Erweiterungsarbeiten des Seniorenzentrums der Park nicht genutzt werden kann, wurde zunächst vorübergehend jeweils eine Bank auf dem Friedhof in Leihgestern und auf dem Friedhof in Großen-Linden aufgestellt. Wie der Vorsitzende des Fördervereins Soziale Dienste Linden, Dr. Ulrich Lenz und Dr. Heinz-Lothar Worm seitens der Kleiderstube bei der Vorstellung der Bankspenden betonten, wurde bei der Anschaffung darauf geachtet, dass diese eine höhere Sitzfläche haben.Wenn es die örtlichen Verhältnisse zulassen werden die Bänke dann im Park den endgültigen Platz finden.

Die eine Sitzhöhe von 54 Zentimeter und eine Tiefe von 56 Zentimeter aufweisende Parkbank mit Rückenlehne wurde aus unbehandelten Hartholzbohlen angefertigt und verfügt über eine Fußstange, Fördervereinsvorsitzender Dr. Ulrich Lenz (l.) und Dr. Lothar Worm (r.) bei der Bankübergabe auf dem Friedhof in Leihgestern betonten. Die zweite Bank steht am Baumgräberfeld auf dem Friedhof in Großen-Linden.

Sparkassen-Senioren spenden

1000 Euro für den Förderverein Soziale Dienste Linden

1000 Euro spenden die Gießener Sparkassen-Senioren dem Förderverein Soziale Dienste Linden. Dessen 1. Vorsitzender Dr. Ulrich Lenz nahm erfreut den Spendenscheck von Christel Müller und Gerhard Paul entgegen. Das Geld soll für die Einrichtung einer Begegnungsstätte im Seniorenzentrum Linden verwendet werden.
Der Förderverein unterstützt die Diakoniestation mit dem ihr angegliederten Café HilDe, der Generationenbrücke, der Seniorenwerkstatt und einiges mehr in Linden.
Der Kreis der Sparkassen-Senioren besteht seit 1996. Die aktuell 222 Mitglieder sind ehemalige Mitarbeiter der Sparkasse Gießen. Jedes Mitglied zahlt jährlich einen kleinen Betrag in einen Topf. Aus diesem werden pro Jahr zwei Spenden für einen guten Zweck vergeben. Insgesamt wurden bisher 11.400 Euro an gemeinnützige Einrichtungen ausgeschüttet.

Christel Müller und Gerhard Paul (r.) übergeben einen Spendenscheck an Fördervereinvorsitzenden Dr. Ulrich Lenz

2.700 Euro für die Mitarbeiter der Diakoniestation Linden

100 Euro erhält jeder der insgesamt 27 Mitarbeiter der Diakoniestation Linden vom Förderverein als ein „Danke schön für Engagement, persönlichen Einsatz in Zeiten von „Corona“, für die Hoffnung, die Sie den Schwächsten unserer Stadt immer wieder gemacht haben und für ihren Einsatz!“.
Egal ob nun Ganz-, Halbtags- oder Teilzeitkraft, jeder Mitarbeiter erhielt ein Dankesschreiben plus jeweils 100 Euro.
Förderverein-Vorsitzender Dr. Ulrich Lenz (rechts) überreichte die 27 Umschläge „mit Inhalt“ gemeinsam mit Schatzmeisterin Susanne Müller (links) an Pflegedienstleiterin Gabriele Keiner (Mitte).
„Die letzten Wochen waren für alle Menschen in unserer so schnelllebigen Welt aufregend, einengend, gefährlich, bedrückend, für einige leider auch tödlich. Plötzlich ging nicht mehr alles, was man vorbereitet hatte, Reisen mussten abgesagt werden, Urlaube fielen ins Wasser, Feiern fielen aus, Freunde konnte man nicht besuchen, sogar Familien konnten nicht zusammenkommen. Wirtschaftlich wurden große Schwierigkeiten angekündigt, gearbeitet wurde von zuhause, zwischenmenschliche Kontakte waren unterbunden – wir haben etwas erlebt, was wir noch nicht kannten. Über einige Wochen mussten die eingefahrenen Wege und Strukturen neu entwickelt werden – und über allem stand die Gefahr sich anstecken zu können – mit einem unbekannten Virus „Corona“. Und Sie mittendrin! Sie mussten helfen und wussten nicht was sie am Einsatzort erwartet. Ich kann mir gut vorstellen, dass diese Situation schwierig und bedrückend war, teilweise noch ist. Der Vorstand unseres Fördervereins hat ihre Arbeit beobachtet, soweit das möglich war, und ist zu der Auffassung gelangt, dass sie Großes geleistet haben. Sie haben unseren kranken und alten Mitbürgern die Sicherheit gegeben – da ist eine Institution, da sind Menschen in der Diakoniestation, die für uns da sind, die uns auch in schwierigen Zeiten betreuen und uns helfen“, heißt es in dem Schreiben an die Mitarbeiter der Diakoniestation seitens des Fördervereins. Wie Lenz bei der Überreichung der 2.700 Euro betonte habe der Vorstand des Fördervereins bewusst darauf verzichtet einen Unterschied beim Beschäftigungsverhältnis zu machen, „denn alle haben hier einen tollen Dienst gemacht“