Spende für den Förderverein

So etwas ist nicht alltäglich, wenn der Vorsitzende eines Vereins diesem eine stattliche Spende zukommen lässt. Zwar gilt nach wie vor der bekannte Spruch „Tu Gutes und rede darüber“, doch hat dieser für die Eheleute Dr. Ulrich und Karin Lenz bei ihrer Spende an den Förderverein Soziale Dienste Linden eine ganz andere Bedeutung. „Es geht uns vor allem auch darum den Verein im Gespräch zu halten, denn uns geht es wie vielen Vereinen auch in Zeiten der Pandemie“, betont Ehrenbürgermeister Dr. Ulrich Lenz, der seit 2013 an der Spitze des 650 Mitglieder zählenden Fördervereins steht. Wie schwer es ist bei einem Durchschnittsalter der Mitglieder von 80 Jahren neue Mitglieder zu werben ist Lenz vollauf bewusst. „Wir hatten Mitte des Jahres einen Flyer zur Mitgliederwerbung kreiert und diesen vor allem auch in den Neubaugebieten an junge Familien und Neubürger verstärkt verteilt, doch die Resonanz war eher erschreckend“. Weil der Verein im vergangenen Jahr weder mit einem Aktionsstand am Marienmarkt in Großen-Linden auf sich aufmerksam machen, noch seinen Suppentag veranstalten konnte, um mit den Bürgern ins Gespräch zu kommen, fehlt einfach auch die Basis. Veranstaltungen, die so dringend notwendig sind um neue und auch junge Mitglieder zu gewinnen. Und auch in diesem Jahr dürfte es wohl keinen Marienmarkt geben, so dass sich dann wieder keine Möglichkeit ergibt um mit den Bürgern ins Gespräch zu kommen. „Wir müssen aber auch zeigen, dass es uns gibt und wir müssen im Gespräch bleiben, sonst nützt alles nichts“, lautet auch die bittere Erkenntnis der Corona Pandemie.

Dr. Ulrich und Karin Lenz überreichen dem stellvertretenden Vorsitzenden Harald Liebermann (rechts) den Spendenscheck.

Author: Horst Welter

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